Willkommen!
Unsere Ziele
Das kommunalpolitische Programm der SPD
in Geilenkirchen
Ihre Zukunft
Politik braucht Bürgernähe: Wir bemühen uns um Ihre Meinung.

Politik braucht Bürgernähe: Wir bemühen uns um Ihre Meinung.
Die SPD-Geilenkirchen hat das vorliegende kommunalpolitische
Programm mit seinen Zielen als verbindlichen
Leitfaden für eine zukunftsorientierte, tolerante und
solidarische Politik des SPD-Ortsvereins und der
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Geilenkirchen erarbeitet.
Wir wollen uns energisch dafür einsetzen, dass sich die
politischen Mehrheitsverhältnisse in Geilenkirchen endlich
ändern und wir unsere Ziele verwirklichen können.
Daher wird die SPD-Geilenkirchen ihre Arbeit an diesen
Zielen ausrichten.
Bei der Formulierung dieses Programms wurden die
gegenwärtigen Besonderheiten und Bedürfnisse der Stadt
Geilenkirchen berücksichtigt. Weil sich diese im Laufe der Zeit
ändern, werden wir auch unsere Ziele ständig fortschreiben.
Sie können uns dabei helfen!
Kritik ist uns jederzeit willkommen.
Schreiben Sie, wenn Sie Ideen, Anregungen oder Wünsche
haben. Auf diese Weise können auch Sie mithelfen,
unsere Stadt lebens- und liebenswerter zu gestalten.
Ihre
SPD-Geilenkirchen

Die Arbeitsgruppe „Kommunalpolitisches Programm“:
In intensiven Diskussionen wurde das kommunalpolitische Programm
der Geilenkirchener SPD erarbeitet.
Ihre Zukunft
Unsere Ziele
Das kommunalpolitische
Programm der Geilenkirchener SPD
Inhalt:
Verkehr
Soziale Stadtentwicklung
Sicher leben in Geilenkirchen
Arbeit und Wirtschaft
Information und Mitwirkung der Bürger
Kindergarten, Schule und Bildung
Familie und Soziales
Erholung, Freizeit und Sport
Kultur
Jugend
Senioren
Stadtverwaltung
Internationale Zusammenarbeit
Umwelt
VERKEHR
Die Zukunft der Wohn- und Einkaufsstadt Geilenkirchen hängt
vorrangig von der Lösung unserer Verkehrsprobleme ab.
Wir müssen uns bemühen, den Durchgangsverkehr in der Innenstadt
zu reduzieren, indem wir ihn auf die Umgehungsstraßen führen.
Verkehrsgerechte Kreisverkehre und Ampelschaltungen müssen für
einen flüssigen Verkehrsabfluss sorgen.
Weniger innerstädtischer Verkehr
In der Innenstadt, unserem
Zentrum, muss eine Verkehrsberuhigung mit dazu beitragen,
dass Einkaufen wirklich wieder ein Erlebnis wird.
Ein verständliches Parkleitsystem muss die Kraftfahrzeuge auf die
zahlreichen, schon vorhandenen Parkplätze in der Stadt führen.
Eine Einbahnstraßenregelung für die Konrad-Adenauer-Straße,
zumindest in dem Abschnitt von der Kreissparkasse bis zur
Straßengabelung Konrad-Adenauer-Straße/
Heinsberger Straße, ohne lästige Parkbuchten trägt zu einer
Verkehrsberuhigung bei. Sie erlaubt es, breite Fußgängerstreifen
für einen gemütliche Einkauf einzurichten und auch das
Verkehr Radwegenetz im Zentrum zu schließen.
Die Entlastung der Parksituation wird erreicht werden durch eine
besser einsehbare Anbindung desso genannten „Beamtenparkplatzes“
an das Zentrum. Auch muss der „Beamtenparkplatz“ unter
anderem durch eine bessere Ausleuchtung und eine Instandsetzung
der Oberfläche benutzerfreundlicher gestaltet werden.
Der Bau des Parkhauses am Bahnhof ist ein Erfolg. Die Parksituation
hat sich erheblich entspannt. Damit kann auch über eine
Neugestaltung der Innenstadt nachgedacht werden. Es bietet
sich die Chance, den Friedlandplatz weitgehend von parkenden
Autos zu entlasten und mit dem „Gerber-Karree“ den Anfang einer
Fußgängerzone zu wagen. Dabei sind die bestehenden
Parkrechte zu berücksichtigen. Damit wird ein erheblicher Fortschritt
bei der Ausgestaltung der Außengastronomie erzielt – endlich
eine Möglichkeit für ein Café und einen Eissalon auf dem
Friedlandplatz.
Auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) darf nicht
aus den Augen verloren werden. Wichtig ist eine ausreichende
Verbindung zwischen unserem Zentrum und den Ortsteilen:
und dies zu allen Tageszeiten!
Unsere Ziele:
- Reduzierung des Durchgangsverkehrs durch Ausbau des inneren
Ringes (Theodor-Heuss-Ring).
- Verbesserung des Verkehrsflusses durch Einrichtung von
innerstädtischen Kreisverkehren an den Brennpunkten
(Berliner Ring/Am Mausberg/Kreuzstraße, Nikolaus-Becker-Straße/
Theodor-Heuss-Ring/Konrad-Adenauer-Straße,
Berliner Ring/Sittarder-Straße).
- Verkehrsgerechte Ampelschaltungen zur Beschleunigung des
Verkehrsabflusses.
- Ein Parkleitsystem für die Innenstadt.
- Verbesserung der Infrastruktur des „Beamtenparkplatzes“
(Fußgängeranbindung an das Zentrum, Ausleuchtung,
Instandsetzung der Oberfläche).
- Umgestaltung der Konrad-Adenauer-Straße zur Einbahnstraße.
- Ein geschlossenes Radwegenetz im Zentrum.
- Ein autofreies „Gerber-Karree“. Es gibt den Raum für eine
Außengastronomie und Ruhezonen während des Einkaufs.
- Kundenorientierte und bedarfsgerechte Linienführung des
öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).
- ÖPNV-Verbindungen zwischen Zentrum und Ortsteilen zu allen
Tageszeiten.
- Kritische Untersuchung der Unfallschwerpunkte und Lösung durch
intelligente Baumaßnahmen (z.B. Kreisverkehre in Gillrath und in
Teveren/Kreuzung L 42/K 3).
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Soziale Stadtentwicklung
Das städtische Leben ist gekennzeichnet durch die räumliche Nähe
und das Wechselspiel vieler, teilweise in Konflikt stehender
Funktionen.
Dadurch wird die Stadtentwicklungspolitik zu einer zentralen
kommunalpolitischen Gestaltungsaufgabe mit einer
klaren Prioritätensetzung. Das übergeordnete Ziel ist dabei die
Erhaltung und Verbesserung der städtischen Lebensqualität.
Bei der Gestaltung des städtischen Lebensraums sind die Veränderungen
im wirtschaftlichem System sowie die räumlichen und gesellschaftlichen
Entwicklungen zu berücksichtigen. Die daraus
resultierenden Belange sind in Einklang zu bringen.
Die dauerhafte Wahrnehmung der städtebaulichen Gestaltungsaufgabe
ist nur auf der Grundlage eines sozialen Stadtentwicklungskonzepts
sicherzustellen.
Bei der Erstellung des Konzepts ist darauf zu achten, dass nur
maßvolle und der örtlichen Situation angepasste Verdichtungen
vorgenommen werden.
Städtebauliche Umgestaltung
Insbesondere brauchen wichtige Bereiche im Stadtbild eine sorgfältige
städtebauliche Umgestaltung. Im Stadtkern ist die Schaffung von
Läden und Erlebnisgastronomie zu erleichtern. Die Dorfkerne sind
planerisch aufzuwerten. Außerdem ist es wichtig, die
Naherholungsgebiete weiterzuentwickeln.
Unsere Ziele
- Erstellung eines Stadtentwicklungskonzepts zur Sicherstellung
einer dauerhaften Wahrnehmung der städtebaulichen
Gestaltungsaufgabe.
- Gestaltung der Innenstadt als „Zentrum zum Einkaufen“.
- Bereitstellung von Freiflächen für die Außengastronomie,
z.B. auf dem Friedlandplatz und der Konrad-Adenauer-Straße.
- Ausbau und Umgestaltung der städtischen Realschule (Aula)
zu einem zeitgemäßen Erlebnis- und Konzertzentrum.
- Erhaltung und Weiterentwicklung der dörflichen Strukturen und die
Unterstützung des Brauchtums.
- Gewährleistung und Verbesserung der Grundvorsorgung,
insbesondere in den dörflichen Bereichen.
- Bedarfsgerechte Bebauungsplanung unter Berücksichtigung
von maßvollen und der örtlichen Situation angepassten
Verdichtungsmaßnahmen.
- Unterstützung bei der Sicherstellung des hohen Qualitätsstandards
des St. Elisabeth Krankenhaus unter Ausschöpfung aller politischen
Möglichkeiten.
- Verstärkte Einbindung der Bürger in die Stadtmarketing-Aktivitäten
und ein Abschluss der Planungen in einem angemessenen
Zeitraum.
- Öffnung der Wurm von der Kreissparkasse bis zur Beeretz Mühle
(Kornmühle) zur Steigerung der Attraktivität des Stadtbildes.
- Schaffung durchgehend geöffneter öffentlicher Toiletten an
stark frequentierten städtischen Stellen.
Eine der elementaren Grundlagen des Gemeinwesens ist das Bedürfnis
der Menschen nach Sicherheit. Um dieses Bedürfnis zu befriedigen,
haben wir dem Staat den Schutz unserer Sicherheit
übertragen und damit das alleinige Recht, Gewalt auszuüben, um
unseren Schutz zu gewährleisten.
Verstärkt hinsehen
Zur Gewährleistung unserer Sicherheit ist der Staat auf die Hilfe
und Mitarbeit der Bürger angewiesen. In der Gesellschaft hat sich
aber das Verhalten verstärkt wegzusehen, wenn uns Zustände
begegnen, die offensichtlich gegen die von uns allen aufgestellten
Regeln verstoßen.
Allzu oft sind wir zu bequem oder scheuen uns, bei der Polizei als
Zeuge auszusagen oder haben Angst um die gutnachbarlichen
Beziehungen und melden deshalb Auffälligkeiten nicht weiter.
Keine Anonymisierung
Wir müssen uns daher gegen die Anonymisierung wehren, die
Kriminalität fördert. Wir müssen Nachbarschaften und Freundschaften
wieder mehr pflegen. Wir müssen die Sorge um das Erscheinungsbild
unserer Gesellschaft, aber auch unserer Straßen, Wege
und Plätze in Geilenkirchen wieder ernstnehmen und uns einmischen,
statt wegzusehen. Dabei wollen wir natürlich nicht
„den Staat“ außer Acht lassen. Wir wollen darauf hinwirken, dass die
Polizeipräsenz auf unseren Straßen steigt, die Kriminalität stärker
bekämpft wird, vor allem auch in Bereichen, die den Bürger direkt
betreffen.
Wir wollen aber auch darauf hinwirken, dass sich Ordnungspartnerschaften
zwischen der Polizei und der Stadtverwaltung,
den Gewerbe- und Handeltreibenden, Schulen und
Verbänden sowie Organisationen entwickeln.
Besseres Sicherheitsgefühl
Mit mehr Präsenz der Polizei auf unseren Straßen in Geilenkirchen
und mit mehr Verantwortungsgefühl eines jeden Einzelnen für die
Zustände in unserer Gesellschaft wird es uns gelingen, das negative
Sicherheitsgefühl und die Sicherheitslage zu verbessern.
Vor allem aber müssen wir dabei mitwirken, dass Menschen, die sich
allein gelassen fühlen, die keine Perspektiven sehen oder Angst
haben, den Anschluss an die wirtschaftliche Entwicklung zu
verlieren, wahrgenommen und bei der Lösung ihrer Probleme
begleitet werden.
Unsere Ziele:
- Verstärkte Bekämpfung des Drogenmissbrauchs durch einen
ständig aktualisierten Aktionsplan aller Beteiligten wie Polizei und
Justiz, Eltern, Schulen, Jugend-, Sozial- und Gesundheitsamt,
Kirchen und Wohlfahrtsverbände.
- Einrichtung eines kommunalen Präventionsrates in Geilenkirchen.
- Bündnis von Eltern, Schülern, Lehrern zur Vermeidung von Gewalt
an Schulen und spezielle Trainingsprojekte für Schülerinnen und
Schüler in den Schulen zur Konfliktbewältigung ohne Gewalt.
- Aktionen zur Sensibilisierung der Menschen zu couragiertem
Handeln („Hinsehen statt Weggucken - Notruf 110 wählen
statt Achselzucken“).
- Förderung von Nachbarschaftsinitiativen zur Vorbeugung von
Wohnungseinbrüchen und Straßenkriminalität.
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Arbeit und Wirtschaft
Die unverzichtbaren Grundlagen einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik sind die Sicherung und
die Weiterentwicklung der Wirtschaftskraft sowie die Schaffung
neuer Arbeitsplätze.
Durch eine vorausschauende Wirtschaftspolitik ist zu gewährleisten,
dass alt eingesessene Betriebe erhalten, Unternehmen
neu angesiedelt und auch kleinen, oft innovativen Existenzgründern
attraktive Standorte angeboten werden.
Es ist auch die Ansiedlung von
zukunftsweisenden Branchen zu fördern. Dazu sind die vorhandenen
Gewerbeflächen zukunftsorientiert auszurichten.
Zur Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten
ist das innerstädtischeEinkaufsangebot wesentlich zu
erweitern. Es sind attraktive Einzelhandelsgeschäfte für „jeden
Geldbeutel“ auf den vorhandenen Verkaufsflächen anzusiedeln. Zur
Abrundung eines umfassenden Versorgungsangebots ist die Ausrichtung
attraktiver Wochenmärkte zu fördern.
Unsere Ziele:
- Schaffung von Arbeitsplätzen durch eine attraktivere Innenstadt und
die Sicherung und Ansiedlung von Gewerbebetrieben.
- Entwicklung eines Maßnahmenbündels, um eine kurzfristige Nutzung
der Industriefläche Lindern sicherzustellen.
- Verstärkte Ansiedlung von zukunftsweisenden Unternehmen, wie
z.B. IT-Unternehmen und Internetwarenhäuser, zur Förderung eines
qualitativen Wirtschaftswachstums.
- Förderungskonzept zur Ansiedlung innovativer Existenzgründer.
- Verminderung der Konjunktur- und Beschäftigungsrisiken durch eine
weit gefächerte Branchenstruktur.
- Entwicklungskonzept für die Verwertung des Gebäudekomplexes
„altes Extra“.
- Intensive Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Aktionskreis zur
Umsetzung kundenfreundlicher Kernöffnungszeiten für die innerstädtischen
Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleistungsunternehmen.
- Erstellung einer Leerstandskartei und offensive Vermarktung
der nicht genutzten Verkaufsflächen.
- Stärkere Ausweisung von Fußgängerzonen, um die Attraktivität als
Einkaufsstadt zu verbessern.
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Information und
Mitwirkung der Bürger

Kommunikation istdie Voraussetzung
für eine erfolgreiche kommunale Politik.
Für eine zukunftsorientierte und solidarische Entwicklung des
Gemeinwesens gilt: der Bürger muss grundsätzlich die kommunalen
Entscheidungsprozesse nachvollziehen können – in guten
wie in schwierigen Zeiten. Die Entscheidungen kommunaler
Gremien werden nur dann akzeptiert, wenn die Bürger sich ein
ausgewogenes Bild machen können. Dazu müssen sie Zugang
zu allen notwendigen Informationen erhalten. Insbesondere dann, wenn
es um vitale Interessen der Betroffenen geht.
Für eine erfolgreiche kommunale Politik reicht es nicht aus, nur die
gesetzlichen Vorschriften zu berücksichtigen.
Vielmehr sind die Anregungen und Vorschläge der
Bürger in alle Entscheidungen einzubeziehen.
Dies gilt vor allem auch für Bevölkerungsgruppen, die
aufgrund ihrer gesellschaftlichen Situation keinen Zugang zu
Informationsressourcen und Mitwirkungsmöglichkeiten
haben.
Unsere Ziele:
- Durchführung von Bürgerversammlungen und zusätzliche
Informationsveranstaltungen über kommunale Vorhaben zur
Förderung der Mitwirkung der beteiligten Bürger.
- Verbesserung der städtischen Informationspolitik durch regelmäßige
Herausgabe eines kostenneutralen Amtsblattes.
- Transparenz und Verständlichkeit der Entscheidungen von Rat und
Verwaltung.
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Kindergarten,
Schule und Bildung
Eine Investition in unsere Kinder
und in ihre Bildung ist eine Investition
in ihre und unsere Zukunft. Als rohstoffarmes Hochlohnland sind
wir auf Bildung angewiesen, um konkurrenzfähige Dienstleistungen
und Produkte anzubieten. Will man ein hohes Bildungsniveau
erreichen, muss die schulische Ausbildung schon im Kindergarten
beginnen. Neben den dazu notwendigen pädagogischen und
didaktischen Maßnahmen sind eine entsprechende Lernumgebung und
eine angemessene Ausstattung in den Kindergärten und Schulen
unverzichtbar. Damit unsere Kinder in einer
gesicherten finanziellen Umgebung aufwachsen, ist Eltern und allein
Erziehenden ein arbeitsförderndes Betreuungsangebot für ihre Kinder
anzubieten. Um den Bürgern eine Verbesserung
ihrer beruflichen Qualifikation zu ermöglichen, sind die entsprechenden
Rahmenbedingungen und Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote
ortsnah zu schaffen.
Unsere Ziele:
- Verbesserung der Bausubstanz und eine zeitgemäße Ausstattung
der Kindergärten.
- Schaffung von Betreuungsangeboten für Kinder nach der
Beendigung des Erziehungsurlaubs der Eltern.
- Deutschkurse für Kinder im Vor- und Grundschulalter zur
Verbesserung ihrer Sprachfähigkeiten.
- Unterstützung des „Sozialen Lernens“ durch die Schaffung eines
„Marktplatzes des vorschulischen Treffens“.
- Sanierung und Renovierung von Schulgebäuden sowie eine zeitgemäße
Ausstattung aller vorhandenen Schulformen.
- Einsatz von Sozialarbeitern zur psychologischen Betreuung von
Schülern an allen weiterführenden Schulen.
- Pädagogisch unterstütztes Betreuungsangebot für bis zu vierzehnjährige
Schüler bis zum Feierabend der berufstätigen Eltern.
- Um die Nutzung von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für
Eltern zu unterstützen sind Betreuungsmöglichkeiten für deren
Kinder zu schaffen.
- Qualitative Ausweitung der Bildungsangebote der Volkshochschule
in Geilenkirchen.
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Familie und Soziales
Ausschlaggebend für das Gelingen des Heranwachsens von Kindern
und deren Hineinwachsen in die Gesellschaft ist und bleibt die Familie.
Dabei ist der heute feststellbaren Entwicklung Rechnung zu tragen,
dass es sich hierbei immer häufiger nicht um vollständige Familien
handelt. Dennoch bleiben Familien und andere Lebensgemeinschaften
unabdingbar für die persönliche Entwicklung jedes Menschen.
Jedes Gemeinwesen hat die Pflicht, die materiellen Belastungen der
Familie auszugleichen, Benachteiligungen abzubauen und Hilfen für
allein Erziehende und berufstätige Eltern bereitzustellen.
Das bedeutet aber gleichzeitig, dass im Falle des Fehlens der
integrativen Leistungen der Familie diese von entsprechenden Trägern
oder kommunalen Einrichtungen zu erbringen oder zumindest zu
kompensieren sind.
Unsere Ziele:
- Verhinderung der Bildung von Wohnghettos, in denen Familien
aufgrund ihrer Herkunft oder sozialen Zugehörigkeit angesiedelt
und von den Zugangsmöglichkeiten zu den Ressourcen des
Gemeinwesens ausgeschlossen werden.
- Einrichtung von Angeboten zur Betreuung und Bildung von
Kindern allein Erziehender und berufstätiger Eltern.
- Unterstützung der Bemühungen des „Runden Tisches für
Flüchtlingsfragen“ um die Integration ausländischer Familien in das
soziale Leben der Stadt.
- Behindertengerechte Gestaltung der Stadt, insbesondere der
Zugänge zu öffentlichen Gebäuden und Geschäften.
- Unterstützung und Förderung von Selbsthilfegruppen.
- Förderung ehrenamtlicher Arbeit in Tätigkeitsfeldern, die die
Erfüllung familiärer Aufgaben unterstützend begleiten.
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Erholung, Freizeit und Sport
Bei der Auswahl des Wohnortes spielt, neben der Nähe zum Arbeitsplatz,
auch das Angebot an Freizeitaktivitäten eine wichtige Rolle. Um
diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, muss eine Kommune ihren
Mitbürgern ein anspruchsvolles, an den Altersstrukturen orientiertes
Freizeitangebot bieten. Dabei sind besonders nichtkommerzielle
Angebote für Kinder und Jugendliche zu entwickeln und
umzusetzen, damit sie ihre Freizeit sinnvoll und kostengünstig gestalten
können. Ein wichtiger Kommunikations- und
Erlebnispunkt für Eltern und ihre Kindern ist auch heute noch der
Spielplatz. Damit das so bleibt oder wieder so wird, sind die Spielplätze,
auch in Rahmen der Unfallverhütung, Instand zu setzen und mit
einer zeitgemäßen und kindgerechten Ausstattung zu versehen.
Die Jugendlichen treiben immer weniger Sport. Das hat vielfältige
Ursachen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, ist die Jugendarbeit
im Sportbereich stärker zu fördern und attraktiver zu gestalten.
Neben den Vereinen bilden sich immer mehr nicht vereinsgebundene
Sportgruppen. Auch für diese Gruppen sind die entsprechenden
Rahmenbedingungen zu gestalten, damit sie ihren sportlichen Aktivitäten
nachgehen können. Um die sportlichen Interessen der
Mitbürger zu unterstützen und zu fördern, müssen aber auch die
städtischen Sportstätten gepflegt und zeitgemäß ausgestattet sein.
Unsere Ziele:
- Qualitative Ausweitung des Freizeitangebots für alle Altersgruppen.
- Maßnahmenplan zur Förderung der Freizeitaktivitäten von Kindern
und Jugendlichen.
- Instandsetzung, Pflege und eine zeitgemäße Ausstattung der
Kinderspielplätze, insbesondere an sozialen Brennpunkten.
- Verstärkte Förderung der Jugendarbeit im Sportbereich.
- Instandsetzung, Pflege und zeitgemäße Ausstattung der
vorhandenen Sportstätten.
- Förderung und Unterstützung von Eigeninitiativen der Vereine und
von nicht vereinsgebundenen Sportgruppen.
- Kinderferienmaßnahmen sollen stärker gefördert bzw. betreut werden.
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Kultur
Das kulturelle Angebot einer Stadt ist ein nicht zu
unterschätzender Standortfaktor.
Kulturelle Vielfalt bedeutet Lebensqualität für die hier
lebenden Menschen.
Sie fördert aber auch die Attraktivität der Stadt
für sich hier ansiedelnde Betriebe und deren Mitarbeiter.
Geilenkirchen hat in den letzten Jahren einen bedeutenden Zuzug
an Menschen erfahren. Das kulturelle Angebot der Stadt hat mit
diesem Zuwachs nicht Schritt gehalten. Es ist zu einseitig auf
volkstümliche und traditionelle Formen der kulturellen
Darbietung und Aktivität ausgerichtet.
Kulturarbeit muss sich öffnen, neue Trends aufspüren
und verarbeiten und darf dabei Angebote populärer Kultur
nicht ausgrenzen. Die Vorlieben und
Interessen aller Generationen sind zu beachten. Einerseits gilt es, das
Bedürfnis nach Konsum kultureller Veranstaltungen zu berücksichtigen.
Andererseits muss auch dem Wunsch nach eigener kreativer
Tätigkeit ausreichend Raum und Gelegenheit zur Entfaltung gegeben
werden.
Unsere Ziele:
- Sicherstellung der Existenz der Musikschule.
- Einbindung der Jugend in die Kulturarbeit (z.B. Stadtjugendring).
- Ein vielfältiges Kulturprogramm für alle Generationen, das auch
neue und populäre Entwicklungen in der Kultur aufgreift.
- Unterstützung und Einbindung einheimischer Nachwuchskünstler
durch Förderung entsprechender Veranstaltungen
(zum Beispiel „Wurmstock“).
- Weitere Öffnung des Bürgerhauses Basten als Ort der kulturellen
Begegnung und des Austausches für alle Generationen.
- Öffnung des Kulturarbeitskreises für Angebote populärer Kultur und
aktuelle Trends in der kulturellen Landschaft.
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Jugend
Seit Jahrzehnten werden Jugend und Jugendarbeit in Geilenkirchen
stiefmütterlich behandelt. Sicherlich leisten die Vereine in der Stadt einen
wertvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung und zur sozialen und persönlichen
Entwicklung Jugendlicher.
Doch die Interessen und Bedürfnisse Jugendlicher haben sich vor
allem in den letzten zehn Jahren erheblich verändert und sind vielfältiger
geworden. Nicht alle Jugendlichen sind bereit, sich an einen
Verein zu binden. Und im Freizeitbereich
treten immer mehr kommerzielle Einrichtungen in Konkurrenz
zu den traditionellen Formen der Jugendarbeit.
Die beiden „Kleinen offenen Türen“ der Kirchen in Geilenkirchen leisten
einen wertvollen Beitrag zur offenen Jugendarbeit in der Stadt. Doch ein
beträchtlicher Teil der Jugendlichen wird weder durch die Angebote der
Vereine noch der offenen Türen erreicht.
Unsere Ziele:
- Sachliche und personelle Unterstützung der offenen Jugendeinrichtungen
bei der Entwicklung eines offenen Angebots auch
für ältere Jugendliche.
- Eine stärkere Bezugnahme städtischer Einrichtungen auf
informelle Jugendtreffs in der Stadt unter besonderer Berücksichtigung
der auftretenden Probleme Gewalt, Alkohol- und
Drogenkonsum.
- Entwicklung eines Konzepts so genannter niedrigschwelliger
Angebote für Jugendliche, die von den traditionellen Formen der
Jugendarbeit nicht erreicht werden – in Zusammenarbeit mit dem
Fachpersonal des Kreisjugendamtes.
- Nutzung freier Kapazitäten der Schulen, um offene Angebote für
Kinder und Jugendliche zu schaffen.
- Kontinuierliche Unterstützung des Stadtjugendringes und
Ausstattung der Einrichtung mit ausreichenden Kompetenzen im
Zusammenhang mit jugendpolitischen Entscheidungen.
- Unterstützung des Stadtjugendringes bei der Einrichtung eines
Kinder- und Jugendparlamentes.
- Verbesserung der Ausstattung und Neueinrichtung von Spielplätzen
insbesondere auch in Wohngegenden mit vielen Mehrfamilienhäusern.
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Senioren
Der Anteil der älteren Mitbürger in unserer Gesellschaft wird immer
größer.
Diese Mitbürger sind aktiver und mobiler als in den vorherigen
Generationen und lassen sich nicht an den Rand der Gesellschaft
drängen. Ihre Bedürfnisse sind Senioren
stärker zu berücksichtigen.
Dazu gehört eine kritische Überprüfung unserer Stadt auf
unüberwindliche Stolpersteine für unsere älteren Mitbürger.
Hierzu zählen beispielsweise Treppen, die mit einem Rollstuhl
oder auch Rollator nicht benutzt werden können (z.B. Treppe
Anemonenweg/Landstraße).
Unsere Ziele:
- Bildung eines Seniorenbeirats für die Stadt Geilenkirchen.
Dieser Beirat erhält ein Vorschlags- und Anhörungsrecht bei
allen Planungen der Stadt, die ältere Mitbürger betreffen.
- Einrichtung weiterer Altentagesstätten.
In der Kernstadt muss es ein Bürgerhaus geben, das zum Treffpunkt
aller Generationen ausgebaut wird.
- Mehr kulturelle Angebote in dieser Stadt, die auch (und nicht nur)
die älteren Mitbürger interessieren.
Dabei sollten diese Angebote nicht nur am Nachmittag oder Abend
stattfinden (Ganztagsangebote).
- Für die Nutzung dieser Angebote sowie für die Nutzung aller
städtischen Einrichtungen wird auf die Einkommenssituation der
älteren Mitbürger Rücksicht genommen (Seniorenpass).
- Schaffung einer seniorengerechten Einkaufsstadt mit einem an
den Bedürfnissen orientierten ÖPNV.
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Stadtverwaltung
Von Verwaltungen wird heute ein wirtschaftliches und bürgerfreundliches
Handeln erwartet. Um diesen Forderungen gerecht zu
werden, wurden in den letzten Jahren eine Vielzahl von Vorgehensweisen
und Instrumenten entwickelt, die unter dem Begriff
„Neue Steuerungsmodelle“ zusammengefasst wurden.
Die Erfahrungen in anderen Kommunen zeigen, dass der Einsatz
dieser neuen Steuerungsmodelle zu einer wesentlichen Verbesserung
der Dienstleistungen der Verwaltung und einer Steigerung
der Bürgerzufriedenheit führt.
Im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung spielen aber auch
die Beschäftigten einen wichtige Rolle. Nur motivierte und qualifizierte
Beschäftigte erbringen die Dienstleistungen zur Zufriedenheit
der Bürger. Um das zu erreichen, ist ein professionelles und
transparentes Personalmanagement unverzichtbar.
Unsere Ziele:
- Einrichtung eines Bürgerservicecenters mit einem bürgerorientierten
Angebot und bürgerfreundlichen Öffnungszeiten.
- Schaffung einer zentralen Beschwerdestelle für die Bürger
(Bürgertelefon).
- Entwicklung eines Konzeptes zur Einführung neuer Steuerungsmodelle,
um das Verwaltungshandeln zu verbessern.
- Erstellung eines Personalentwicklungskonzeptes zur Verbesserung
der Motivation und Sicherstellung einer angemessenen Qualifikation
der Beschäftigten.
- Entwicklung eines Energiesparkonzeptes für alle städtischen
Gebäude.
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Internationale Zusammenarbeit
Geilenkirchen liegt im Dreiländereck Deutschland/Niederlande/
Belgien. Die Grenzen haben keine Bedeutung mehr, vielmehr öffnen
sich für diese Stadt viele Chancen in einem bedeutsam gewachsenen
großen Wirtschaftsraum. Verkehrsgünstig
liegen auf deutscher wie auf niederländischer Seite Industrie-
und Dienstleistungszentren. Die enge Verzahnung von
Forschungs- und Lehreinrichtungen,wie zum Beispiel der
Technischen Hochschule und der Fachhochschulen in Aachen,
der Reichsuniversität in Maastricht, der Universität in Lüttich sowie des Universitätszentrums in Hasselt,
bietet sich an zu einer grenzüberschreitenden Kooperation und
persönlichem wissenschaftlichen Austausch.
Daneben hat Geilenkirchen als Standort des NATO-E3A (AWACS)-
Verbandes wie auch des Zentrums für Verifikationsaufgaben der
Bundeswehr schon lange eine Tradition als „internationale
Stadt“.
Das Zusammenleben mit unseren
Freunden aus den NATO-Mitgliedsländern ist von Achtung und
Toleranz geprägt. Die Integration ist gelungen.
Unsere Ziele:
- Intensive Bemühungen der Stadt Geilenkirchen zur Erhaltung der
NATO-Airbase Geilenkirchen bei verbessertem Emissionsschutz.
- Einbindung der Stadt Geilenkirchen in die Arbeit der Euregio
Maas-Rhein und der Regio Aachen.
- Stärkere Einbindung unserer ausländischen Gäste und
ausländischer Volksgruppen mit dem Ziel des Austauschs unserer
kulturellen Werte.
- Fortsetzung der erfolgreichen Städtepartnerschaft mit Quimperlé.
Die Arbeit des Partnerschaftsvereins wird weiter gefördert.
- Intensivierung und Ausbau der Städtefreundschaft mit der
niederländischen Stadt Sittard.
- Aufbau weiterer Städtepartnerschaften unter besonderer
Betrachtung der EU-Osterweiterung.
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Umwelt
Das Thema Umwelt ist sehr komplex und vielschichtig. Deshalb
ist es nötig, dass alle daran mitarbeiten, die Qualität unserer
Umwelt zu verbessern. Durch gegenseitige Rücksichtnahme
und Verhaltensweisen Mensch und Natur gegenüber, kann oft
schon mit geringem Aufwand viel erreicht werden.
Unser Beitrag ist es, die notwendigen Vorraussetzungen zu schaffen,
um Umweltschutz umzusetzen.

Wilder Müll ist eine ernsthafte Umweltbelastung.
Unsere Ziele:
- Erhöhte Anzahl von öffentlichen Abfallbehältern mit einer höheren
Leerungsfrequenz.
- Der Einsatz von regenerativen Energien in städtischen
Fahrzeugen (z.B. Biodiesel).
- Die Einführung einer Service-Telefonnummer für Umweltprobleme
(wilder Müll).
- Die Entwicklung eines öffentlichen Energiekonzepts.
- Informationen in der Bauantragsmappe zum Einsatz von
umweltfreundlichen Baumaterialen und regenerativen
Energieformen.
- Verbesserung des Ökosystems im Wurmauenpark
(z.B. mehr Schilf zur Selbstregeneration des Wassers).
- Langfristige Renaturierung der Wurm.
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Mai 2004
SPD-Ortsverein
Geilenkirchen
Kontakt: Uwe Eggert
Ludwig-Richter-Straße 8
52511 Geilenkirchen
Telefon: 02451-67166
Fax: 02451-5059
E-Mail: info@spd-gk.de
Internet: www.spd-gk.de
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