GRÜNE interessiert kein Elternwille

In den vergangenen Tagen wurde in Geilenkirchen heftig über die Einrichtung der Schuleingangsklassen für das Schuljahr 2014/15 gestritten.
Die Planung des Schulamtes der Stadt sah die Einrichtung von 10 Klassen vor, darunter u.a. je 2 Klassen an der KGS Geilenkirchen und an der KGS Immendorf. Diese Planung fand auch in einer Besprechung aller Grundschulrektoren breite Zustimmung und stieß nur bei der KGS Geilenkirchen auf Widerspruch.
Die SPD-Stadtratsfraktion hat nach einer ausführlichen und sachlichen Diskussion der Argumentation beider Schulen festgestellt, dass die Gründe für die Einrichtung von 2 Klassen in Immendorf wie auch die Einrichtung von 3 Klassen bei der KGS in Geilenkirchen sehr gut nachzuvollziehen sind. Für uns war klar: es muss 11 Schuleingangsklassen geben! Entsprechend haben wir eine Neuplanung gefordert, die auch bei den Fraktionen des Rates auf breite Zustimmung stieß und so in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales, Sport und Kultur am 18.03.2014 wohl beschlossen wird.
Nur die GRÜNEN wollten wieder einmal einen Sonderweg gehen und sich bei der KGS Geilenkirchen mit dem Vorschlag einschmeicheln, dass die Schule Gillrath nur Kinder aus Gillrath aufnehmen dürfe. Dann könnte die KGS Geilenkirchen auf Kosten Gillraths 3 Klassen erhalten. Dabei haben die GRÜNEN übersehen, dass der Rat schon vor Jahren die Schuleinzugsbezirke aufgehoben hat, um allen Eltern in Geilenkirchen eine freie Wahlmöglichkeit bei der Schulwahl zu geben.
Für uns, die SPD, ist der Elternwille das Maß aller Dinge. Aber so viel Freiheit ist wohl zu viel für die GRÜNEN mit ihrem Regulierungswahn.