Statement zur Ratssitzung vom 15.02.

Es ist Mittwoch, der 15.02.2017, ca. 21:00Uhr. Die Ratssitzung des Rates der Stadt Geilenkirchen neigt sich dem Ende zu und Bürgermeister Schmitz verliest seine mittlerweile berüchtigten Statements
Diesmal ist jedoch etwas anders.
Scheinbar befeuert von dem Vergleich, den die Presse kürzlich zwischen ihm und Trump zog , polterte Schmitz, er sei in Zukunft nur noch gewillt, Anfragen nach §17 Gemeindeordnung nur noch schriftlich zu beantworten.
Außerdem, so seine Meinung, dienten diese Anfragen eh nur dazu, ihn, den "einzig demokratisch legitimierten Vertreter" der Bürger Geilenkirchens, zu diskreditieren.
Als Diskreditierung (lat. dis „entzwei“, credere „vertrauen“) bezeichnet man das gezielte Untergraben des in eine Person oder Sache gesetzten Vertrauens in der Öffentlichkeit. (Quelle: Wikipedia)
Das eine solche, nicht nur sachlich völlig falsche, sondern auch brüskierende Äußerung, Unmut hervorruft, ist unschwer zu verstehen.
Im Verlauf der Sitzung des Rates der Stadt Geilenkirchen, am 15.02.2017 geschah es, dass Bürgermeister Schmitz sich plötzlich nicht mehr daran erinnerte, dass er einer Mitbürgerin Geilenkirchens, beim persönlichen Gespräch in seinem Büro, Mitsprache o. Ä. im Rat zugestand.
Wie sich die anwesende Mitbürgerin gefühlt haben muss, die vor versammeltem Rat bloß gestellt wurde, muss wohl nicht erwähnt werden.
Und am Ende der Sitzung verliest eben dieser Bürgermeister, o. g. Sätze und diskreditiert zum zweiten Mal an diesem Abend Menschen, ohne die Herr Schmitz sein Amt überhaupt nicht ausführen könnte.
Nach einer engagierten Wählerin, deren Stimme, bei einer angestrebten zweiten Amtszeit von Herrn Schmitz, viel abhängen kann, also auch die Ratsmitglieder.
Ratsmitglieder, die teilweise seit vielen Jahren die Politik der Stadt Geilenkirchen mit gestalten, Sorgen und Nöte der Bürger ernst nehmen und ihr möglichstes tun, dass Geilenkirchen immer besser wird, egal wie groß die Hürden sind, die vor ihnen auftauchen.
In "trumpscher" Manier geifert er darüber, dass die "Gemeindeordnung" nur den Zweck hat ihn zu diskreditieren. Man könnte darüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Er, so Schmitz, sei der einzige, demokratisch legitimierte Vertreter der Bürger Geilenkirchens.
Herr Schmitz, der Rat der Stadt Geilenkirchen besteht aus 38 Mitgliedern. Davon sind 19 direkt und weitere 19 über Listen der Parteien und Wählergemeinschaften gewählt worden. Das sollten Sie als Bürgermeister wissen.
Das Sie kaum in der Lage sind, fachliche Fragen, sachlich zu beantworten, das haben die Mitglieder des Rates, bereits gelernt. Eine Entschuldigung für Ihr Verhalten in der letzten Ratssitzung ist das jedoch nicht.
Deshalb erwarten die demokratisch legitimierten Mitglieder des Rates, aber auch Fraktion und Vorstand der SPD – Geilenkirchen eine öffentliche Zurücknahme und Entschuldigung von Ihnen, damit das nachhaltig erschütterte Vertrauen irgendwann wieder wachsen kann