AsF

Plakataktion der AsF Geilenkirchen auf dem Rathausvorplatz

Kein Rollback durch Corona!

Plakataktion der AsF Geilenkirchen unterstützt von Daniela Ritzerfeld

Frauen leisten in Zeiten der Corona-Krise einen erheblichen Teil der Arbeit. Sei es Kinderbetreuung, Homescooling oder Versorgung von Angehörigen. Viele müssen dafür ihre beruflichen Aktivitäten reduzieren, was zu einem Rückschritt in Sachen Gleichberechtigung führt. Auf dieses Problem machte die AsF-Geilenkirchen mit ihrer Plakataktion am Wochenende auf dem Rathausplatz in Geilenkirchen aufmerksam.

Obwohl Frauen die Hälfte der Menschheit ausmachen, sind sie, auch in Deutschland, noch immer in vielen Bereichen benachteiligt und unterrepräsentiert. Altersarmut ist weiblich, gerade im Kreis Heinsberg. Das liegt begründet in dem immer noch fest verankerten Rollenbild, dass die Frau sich um Haushalt und Kinder zu kümmern hat und höchstens mit einem Minijob etwas dazu verdient. Auch die starren Arbeitsbedingungen ermöglichen oft keine auskömmliche Erwerbstätigkeit, da Kinderbetreuung oder auch Tagespflegeplätze nicht verfügbar sind.

Zum Nachdenken über all diese und viele weitere Themen, regte die Ausstellung der AsF mit eindringlichen Bildern an. Außerdem soll die Ausstellung als Aufforderung an die Frauen dienen, sich und ihre Fähigkeiten nicht weiter unter den Scheffel zu stellen, sondern aktiv an der Veränderung der Situation mitzuarbeiten.

Daniela Ritzerfeld, Bürgermeisterkandidatin für Geilenkirchen, unterstützte die Aktion mit einem Grußwort, in dem sie unter anderem fordert: „Wir Frauen sind gut und können etwas bewegen! Die Politik ist weiterhin aufgerufen, an den Rahmenbedingungen für eine zukunftsorientierte und gleichberechtigte Familienpolitik hierfür zu arbeiten.“  (Grußwort als pdf: Grußwort Daniela Ritzerfeld)

Diesen Aufruf unterstützen die Frauen der AsF-Geilenkirchen und machen sich weiterhin für mehr Frauen in Politik und Gesellschaft stark.